DAS THEMA DER LETZTEN VERANSTALTUNG

BIG DATA VS. DATENSCHUTZ -

DIE QUADRATUR DES KREISES?


Viele disruptive Geschäftsmodelle, etliche neue technologische Ansätze und nahezu alle innovativen Produkt- und Serviceangebote basieren auf der Erhebung, Speicherung und Auswertung großer Datenmengen. Ziel ist es, aus den Daten wertvolles Wissen abzuleiten und daraus wiederum Wertschöpfung zu generieren. Dazu werden die Daten meist dauerhaft gespeichert, oft mit anderen externen oder internen Datenbeständen verknüpft und damit im Zeitverlauf immer weiter angereichert und veredelt. Die Daten liefern Muster, dadurch entstehen z.B. Kundentypologien oder Vorhersagen welches Verhalten in Zukunft wie wahrscheinlich ist. Der gläserne Kunde, Mitarbeiter und Bürger ist die logische Folge dieser Entwicklungen.

Machine Learning, Künstliche Intelligenz, IoT, autonomes Fahren und Industrie 4.0 sind nur einige der großen IT-Themen. All diese Ansätze basieren im Kern jedoch auf Daten als Hartwährung der Zukunft. Demgegenüber steht eine deutlich verschärfte EU-Datenschutzgrundverordnung sowie immer mehr Kunden und Verbraucher, welche die notorische Datensammelei kritisch sehen und wieder die Hoheit über ihre Daten zurückerlangen möchten. Ein Spannungsfeld das große Chancen, aber auch erhebliche Herausforderungen birgt.